BIRGITTA KNAUTH SCHMUCK - GALERIE
BIRGITTA KNAUTH    SCHMUCK - GALERIE 

DUO
SCHAEFER- DEGENÈVE 
September 2021

 

Monts & Merveilles 

FABRICE SCHAEFER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monts & Merveilles


Titan, Diamanten, Linolschnitt

 

 

Ende des achtzehnten Jahrhunderts benannte der Entdecker des Titans das neue Material nach den mythologischen Titanen. Und das aus gutem Grund: Es ist ein Metall mit einer bemerkenswerten Kombination von Eigenschaften: stark wie Stahl, sehr leicht und resistent gegen fast jede aggressive Substanz oder Umgebung. Das macht es nicht nur perfekt für, zum Beispiel für Raumfahrzeuge, sondern auch für Schmuck. Der Schweizer Goldschmied Fabrice Schaefer wurde durch die Kombination von Titan und Diamanten inspiriert: Beide Materialien haben eine ähnliche Reinheit und Härte, Pur & Dur. Die besonderen Eigenschaften des Materials bringen es mit sich, dass es nicht einfach zu schweißen oder zu löten ist. Das erfordert eine kreative Herangehensweise: Diesmal hat der Hersteller seinen Ring direkt aus einem massiven Stück Titan geschnitten und gefräst. Auf diese Weise erhält er eine Ausdrucksstarke Oberfläche, die robust, aber zugleich poetisch ist. Das Funkeln der Diamanten setzt stets einen subtilen Kontrapunkt. Fabrice Schaefer legt großen Wert darauf, dass seine Arbeiten angenehm zu tragen sind, denn er schätzt den intimen Kontakt zwischen der Haut der Hand und dem Schmuckstück, zwischen Mensch und Objekt.


Ward Schrijver

 

 

Geboren 1969 in Genf, Schweiz
1993-1996 Akademie für angewandte Kunst, Genf (CH). Schmuck und Kunstobjekte Abteilung, Professorin Esther Brinkmann (Diplom).
1998-2000 Assistent an der Akademie für angewandte Kunst, Genf. Schmuck und Kunst
1998-2020 Direktor der Galerie TACTILe, Genf
seit 2000 Professor an der Hochschule für Kunst und Design, Genf

AMBROISE DEGENÈVE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Titel


Elektrogeformte Süßwasserperlen mit Feinsilber auf einem sandgegossenen Silberring und ein wenig Kupfer.

 

AMBROISE DEGENÈVE Dieser Ring wurde in verschiedenen Schritten hergestellt. Zuerst habe ich den Ring im Sandgussverfahren gefertigt. Ich mag dieses Verfahren sehr, es ist ein sehr altes, begrenztes und radikales Verfahren. Nachdem ich die Perlen auf diesem Ring eingesetzt habe, überziehe ich den Ring mit einer dünnen Kupferschicht, um die Perlen  vor der Säure des galvanischen Silberbades zu schützen. Nach 4 Tagen Galvanisierung sieht der Ring aus wie ein Fossil, die Perlen sind vollständig bedeckt und dann muss ich sie durch Schneiden und Polieren des Materials wiederfinden. Ich habe  Süßwasserperlen verwendet, weil die Muschel einen Kern aus Perlmutt eingesetzt bekommt, um den sich die Perle bildet. Im Gegensatz zu den Meeresperlen, in die ein Weichtierkügelchen eingesetzt wird.

 

Geboren 1987 in Frankreich.

2010-2011 Praktikum bei Ateliers Jean Grisoni, Paris, Frankreich.                           

2011-2015 Assistent, freiberuflicher Werkstattleiter (Design und Produktion) in den Ateliers Jean Grisoni, Paris, Frankreich.                  

Seit 2011 freischaffender Designer.